advoware 5: Wichtige Hinweise, die Sie vor der Installation beachten müssen

advoware 5: Wichtige Hinweise, die Sie vor der Installation beachten müssen

Am 7. November 2017 ist es so weit: Da gibt die Advo-web GmbH die offizielle Version von advoware 5 zum Download frei. Da bei advoware 5 wesentliche Änderungen auch im Bereich der Technik vorgenommen wurden, sollten Sie oder Ihr IT-Administrator die folgenden Hinweise unbedingt genau lesen – und befolgen. Tun Sie das nicht, startet advoware im schlimmsten Fall nach dem Update nicht mehr und der Kanzleibetrieb steht still, was wir und Sie natürlich nicht wollen.
WICHTIG: Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen, falls Sie diese vorbereitenden Maßnahmen nicht berücksichtigen und advoware nach dem Update nicht mehr startet, im Rahmen des Supportvertrags keinen Support zuteil werden lassen können. In diesem Fall werden wir diese Serviceleistungen aufwandsbedingt in Rechnung stellen. Bitte beachten Sie zudem die Hinweise und Beschreibungen, die Seitens der Advo-web in den Handbüchern und Installationsanleitungen gegeben werden.

Erster Schritt: Prüfung der Systemvoraussetzungen

Wegen der massiven technischen Verbesserungen und Erweiterungen von advoware 5 sind bestimmte Windows-Updates unbedingt erforderlich. Das betrifft insbesondere das Microsoft .NET Framework 4 und die Microsoft Universal C Runtime (CRT). Die gute Nachricht: Windows 10 erfüllt diese Voraussetzungen von Hause aus, frühere Windows-Versionen hingegen erfüllen diese Voraussetzungen nur dann, wenn die automatische Windows-Updatefunktion aktiv ist oder die wichtigen Windows-Sicherheitsupdates manuell durchgeführt wurden.
Hinweis: Windows XP- und Vista Rechner werden von advoware 5 nicht mehr unterstützt. Aus rein technischer Sicht funktioniert advoware auf Betriebssystemen mit Windows Vista noch, allerdings raten wir dringenend  von einer Installation auf Windows Vista Rechnern wegen des nicht mehr vorhandenen Supports seitens Microsoft  ab. Gerade am verganen Freitag haben wir wieder erlebt, welche Auswirkungen fehlende Sicherheitsupdates auf Windows Betriebssystemen durch den nicht verfügbaren Microsoft-Support haben können: Der Schadsoftwarebefall eines Kanzleirechners und den dadurch bedingten kostenintensiven Kanzleistillstand inkl. Datenverlust. 
Um zu verhindern, dass nach dem advoware-Update die Kanzleisoftware nicht mehr gestartet werden kann, hat die Advo-web für Sie ein kleines Prüfprogramm erstellt, mit dem Sie vor dem Update jeden Ihrer Arbeitsplätze hinsichtlich der notwendigen Voraussetzungen für advoware 5 überprüfen können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr System diese Voraussetzungen erfüllt, kopieren Sie die Datei aus dem nachfolgenden Link in Ihren advoware-Ordner und führen Sie diese an jedem Arbeitsplatz aus, auf dem nicht Windows 10 installiert ist.

aw5check – advoware 5 Systemprüfung für advoware 4.1


TIPP: Weitere Informationen zu „aw5check“ erhalten Sie im verlinkten Beitrag, in dem wir alles Wissenswerte noch einmal zusammengefasst haben. 

Zweiter Schritt: Voraussetzungen für Inbetriebnahme der beA-Schnittstelle

Die Einrichtung der beA‑Schnittstelle in advoware setzt voraus, dass Ihr beA-Postfach bereits über die beA‑Webanwendung eingerichtet worden ist und die beA Client Security auf den Arbeitsplätzen funktionsfähig installiert ist. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie auf der zugehörigen, verlinkten BRAK-Webseite. Auf PC-Arbeitsplätzen, an denen beA nicht installiert ist und daher nicht über das beA-Webportal erreichbar sind, wird die advoware-beA-Schnittstelle nicht unterstützt.

Dritter Schritt: Download und Installation von advoware 5

Bisherige advoware-Updates haben wiederholt gezeigt, dass nicht jeder Kunde sämtliche Update-Hinweise zur Kenntnis bzw. ernst nimmt. Um die Gefahr eines Kanzleistillstandes zu vermeiden, müssen alle Kunden auf der Download-Seite der Advo-web GmbH bestätigen, dass sie die unter Schritt 1 beschriebenen Hinweise gelesen haben und befolgen werden.
Der nachfolgende Link führt Sie ab dem 7.11.2017, 9:00 Uhr, zur advoware-5-Download-Seite. Nach Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Ihres Kanzleinamens erhalten Sie den weiteren Link zum advoware-5-Update.

advoware 5


WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund des riesigen Interesses an der beA-Schnittstelle ist bei diesem Update mit einem besonders hohen Supportaufkommen zu rechnen. Um allen Kanzleien, die Hilfe benötigen, gerecht werden zu können, wird die Advo-web das Update in mehrere Phasen „ausrollen“. Die erste Phase beginnt wie bereits erwähnt am 7. November 2017 um 9:00 Uhr und endet nach Updatedownload Nr. 500. Die nächste Phase startet, sobald das Supportaufkommen dies zulässt.

Weitere wichtige Installationshinweise

  • Lesen Sie unbedingt die Installationshinweise der Updatebeschreibung. Stellen Sie insbesondere sicher, dass an jedem Arbeitsplatz die Windows-Updates aktuell sind..
  • Führen Sie die Installation nicht unter Zeitdruck im Kanzleialltag durch. Der erste Programmstart kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
  • Die neue advoscan-Version finden Sie nach der Installation des Updates im Ordner \Advoware\Setup. Deinstallieren Sie vorherige Version und lesen Sie für die Installation der neuen Version die Hinweise in der Update-Beschreibung.

Das kommt in advoware 5 alles auf Sie zu

Die nächste Version von advoware bietet zahlreiche neue, aber auch verbesserte und komplett überarbeitete Funktionen wie zum Beispiel:

  • elektronisches Kommunikationscenter mit beA- und E‑POST-Schnittstelle sowie dem integriertem E-Mail-Client
  • Verknüpfung zu beck-online.DIE DATENBANK
  • neue Darstellung der Aktengeschichte als frei gestaltbare Ordnerstruktur und verbessertem Offline-Export
  • neue, professionelle Dokumentenvorschau Brava Desktop! von OpenText als Zusatzmodul
  • weitere zahlreiche Verbesserungen, die auch aus Vorschlägen von Kunden und Anwendern stammen.

beA-Schnittstelle, beck-online und mehr im Detail

Nach der Installation ist vor der advoware-5-Nutzung. Daher folgen hier auf dem Advoblog weitere, interessante Beiträge, die Ihnen den Umgang mit advoware 5 näher bringen sollen. Freuen Sie sich darauf!

Kanzleianwendung Advoware richtig installieren

Mit der Kanzleisoftware Advoware steuern Sie sämtliche Mandantenprozesse

Mit unseren Tipps kommt Advoware hoffentlich störungsfrei auf Ihre Rechner


Das Thema Software-Installation folgt ganz eigenen Gesetzen und Regeln, und oft fühlen sich Anwender recht schnell damit alleine gelassen. Vor allem dann, wenn sie mit dem Installieren neuer Anwendungen nicht ständig zu tun haben, wie beispielsweise ausgewiesene Experten.
Damit Sie im Falle Ihrer ersten, eigenen Advoware-Installation nicht vollkommen alleine auf sich gestellt sind, liefere ich Ihnen mit diesem Beitrag quasi „Frei Haus“ ein paar nützliche Tipps, wie Advoware möglichst geräuschlos auf Ihren PC oder Server gelangt.
Zunächst einmal gilt festzuhalten: Im Fall der Fälle helfen wir Ihnen natürlich gerne bei der Installation von Advoware, falls Sie dies nicht selbst erledigen wollen. Für alle anderen haben wir ein paar nützliche Tipps zusammengetragen, die Ihnen das Aufspielen unserer Kanzleisoftware erleichtern sollen.

  • Falls Sie die Software auf einem zentralen Server installieren wollen (was sich ab einer Größe von mehr als zwei Anwendern empfiehlt), sollten Sie zunächst sicherstellen, dass entweder auf der vorgesehenen Festplatte eine separate Partition vorhanden ist oder eine weitere Festplatte. Auf einer von beiden wird nämlich die Datenbank installiert, die unbedingt auf einem anderen Laufwerk als Ihre Programme (und damit auch Advoware) abgelegt werden sollte. Wie Sie eine Partition mit Windows-Bordmitteln anlegen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Bei der Datenbank-Software handelt sich übrigens um Gupta SQLBase.
  • Für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Serversoftware müssen Sie festlegen, auf welchem Rechner innerhalb des Netzwerks die Datenbank läuft. Tragen Sie hierzu entweder die IP-Adresse Ihres Servers ein oder wählen Sie diesen aus dem Drop-down-Menü aus, das Sie während der Installationsroutine aufrufen können.
  • Für den störungsfreien Zugriff innerhalb einer Netzwerkumgebung seitens der Advoware-Anwender müssen Sie zwei Ordner freigeben. Dazu gehört vor allem „Advoweb“, den Sie im Netzwerk mit dem Freigabenamen „qinter“ allen Anwendern zugänglich machen, und das mit sämtlichen Zugriffsrechten (außer, Sie wollen das explizit nicht). Für die Schriftsätze müssen Sie unter „Advoweb“ ein Unterverzeichnis anlegen. Die zuvor festgelegten Freigabeoptionen gelten dann auch für dieses neue Verzeichnis (was Sie aber auch ändern können).
  • Falls Sie Advoware im sogenannten Client-Server-Betrieb einsetzen wollen, müssen Sie nach der Serverinstallation sämtliche Benutzer-PCs mit Advoware bespielen. Hierzu benötigen Sie übrigens nicht die Advoware-Installation-CD, da die notwendige Client-Software bereits auf dem Advoware-Server zur Verfügung steht. Achten Sie unbedingt darauf, dass Microsoft Word auf allen Anwender-PCs installiert ist. Nur dann können wir die einwandfreie Benutzung der vorhandenen Vorlagen garantieren.
  • Um die PC-Software zu installieren, legen Sie via „Computer“, „Netzlaufwerk“ (unter Windows 7) einen Laufwerksbuchstaben fest und wählen dann das freigegebene Verzeichnis „qinter“ auf dem Serverlaufwerk aus, auf dem Sie Advoware vorher installiert haben. Dann verzweigen Sie auf dieses neue Netzlaufwerk und gehen in das Verzeichnis „Advoware“. Dort befindet sich die Installationssoftware „setup.exe“, die Sie per Doppelklick mit der Maus starten. Das abgefragte Installationsverzeichnis entspricht genau dem, das Sie gerade per Laufwerksfreigabe angelegt haben.
  • Falls Sie den PDF-Drucker von Advoware einsetzen wollen, müssen Sie während der Installation den GPL-Ghostscript-Treiber aufspielen. Dies erfolgt durch eine weitere Setup-Routine, die währenddessen erscheint.
  • Abschließend sollten Sie die vorhandenen Advoware-PCs mit Lizenznummern versorgen. Dies geschieht innerhalb der Client-Software mittels der Menüfolge „?“, „Lizenzen“, „Systemfreischaltung“.

That‘s it! Na ja, mehr oder weniger. Falls Sie weitere Fragen zu Advoware und ihrer Installation haben, rufen Sie entweder unsere Servicehotline unter 02505 / 9393 – 170 an oder gehen auf das recht aktive Advoware-Portal, in dem Sie viele nützliche Antworten finden oder Ihre eigenen Fragen loswerden können.